26.02.2026 | 4 Bilder

Positive Entwicklung: Drei Viertel der Geschäftsführungen fühlen sich für IT-Sicherheit zuständig

G DATA Studie zeigt: Mit sinkender Hierarchieebene nimmt das Verantwortungsgefühl deutlich ab
G DATA CiZ Eine Frage der Hierarchie © G DATA CyberDefense

NIS-2 wirkt und verankert Cybersicherheit in deutschen Unternehmen fest als Führungsaufgabe. 77 Prozent der Geschäftsführungen in Deutschland fühlen sich persönlich sehr stark für die IT-Security ihres Unternehmens verantwortlich.

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NIS-2 wirkt und verankert Cybersicherheit in deutschen Unternehmen fest als Führungsaufgabe. 77 Prozent der Geschäftsführungen in Deutschland fühlen sich persönlich sehr stark für die IT-Security ihres Unternehmens verantwortlich. Das ist ein zentrales Ergebnis der aktuellen Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense, Statista und brand eins. Die Umfrage zeigt aber auch: Ein Großteil der Mitarbeitenden weiß nicht, inwieweit sie persönlich für IT-Sicherheit im Unternehmen zuständig sind.

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Während die zweite EU-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS-2) die strategische Verantwortung eindeutig auf der Leitungsebene verortet, gibt es innerhalb von Unternehmen ein deutliches Gefälle. Das persönliche Pflichtgefühl für IT-Sicherheit ist eng an die Hierarchie gekoppelt. Laut der Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA, Statista und brand eins fühlen sich 77 Prozent der Geschäftsführungen stark verantwortlich, gefolgt von drei von fünf Bereichsleitungen, knapp der Hälfte der Abteilungsleitungen und 41 Prozent der Teamleitungen. Damit wird deutlich: Die Intensität des Verantwortungsgefühls folgt der jeweiligen Führungsrolle. Vor dem Hintergrund regulatorischer Entwicklungen, wie der NIS-2-Richtlinie oder dem Cyber Resilience Act (CRA), lässt sich ein gestärktes Verantwortungsbewusstsein insbesondere auf strategischer Ebene erkennen.

„Die NIS-2-Richtlinie zeigt Wirkung: Cybersicherheit ist heute klar als Führungsaufgabe in den Chefetagen angekommen“, sagt Andreas Lüning, Mitgründer und Vorstand bei der G DATA CyberDefense AG. „Jetzt müssen wir dieses Verantwortungsbewusstsein konsequent ins gesamte Unternehmen tragen – denn echte Cyberresilienz entsteht erst, wenn jede und jeder Einzelne IT-Sicherheit als Teil der eigenen Aufgabe versteht.“

Sicherheitskultur in Unternehmen ausbaufähig
Grundsätzlich ist das Bewusstsein für die Bedeutung von IT-Sicherheit vorhanden. Es ergibt sich ein dreiteiliges Bild: Ein Drittel der Mitarbeitenden geben an, sich nur teilweise zuständig zu fühlen. 34 Prozent der Befragten fühlen sich eher stark bis sehr stark zuständig für IT-Security. Ein weiteres Drittel fühlt sich nur gering oder gar nicht verantwortlich. Während Führungskräfte ihre Rolle klar definieren, zeigt sich bei Mitarbeitenden ohne Führungsposition ein differenziertes Bild: Fast ein Viertel fühlt sich sehr stark verantwortlich, 43 Prozent jedoch gar nicht.

Für Unternehmen zeigt sich hier eine klare Chance: Das bereits stark ausgeprägte Verantwortungsbewusstsein im Management als Hebel zu nutzen, um IT-Sicherheit noch konsequenter als Teil der Unternehmenskultur zu etablieren. Cyberresilienz entsteht nicht allein durch technische Maßnahmen oder Richtlinien. Sie entwickelt sich, wenn Beschäftigte ihre eigene Wirksamkeit erkennen, etwa beim Umgang mit Phishing-Mails, bei der Nutzung sicherer Passwörter oder beim Melden verdächtiger Vorfälle.

Cybersicherheit in Zahlen zum Download
„Cybersicherheit in Zahlen“ erschien bereits zum fünften Mal und zeichnet sich durch eine hohe Informationsdichte und besondere methodische Tiefe aus: Mehr als 5.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland wurden im Rahmen einer repräsentativen Online-Studie zur Cybersicherheit im beruflichen und privaten Kontext befragt. Die Fachleute von Statista haben die Befragung eng begleitet und können dank einer Stichprobengröße, die weit über dem branchenüblichen Standard liegt, belastbare und valide Marktforschungsergebnisse im Magazin „Cybersicherheit in Zahlen“ präsentieren. Darüber hinaus haben die Marktforscher Zahlen, Daten und Fakten aus mehr als 300 Statistiken zu einem umfassenden Nachschlagewerk der IT-Sicherheit zusammengeführt.

Hier finden Sie „Cybersicherheit in Zahlen“ zum Download.

G DATA CyberDefense

Die G DATA CyberDefense AG ist ein führendes deutsches Unternehmen im Bereich IT-Sicherheit. Mit einem klaren Fokus auf innovativen Lösungen bietet der 1985 in Bochum gegründete Cyber-Defense-Spezialist Unternehmen und Privatanwendern auf der ganzen Welt umfassenden Schutz vor Cyberbedrohungen. Das engagierte Team der mehr als 550 Angestellten arbeitet kontinuierlich daran, die Sicherheitslösungen zu verbessern und den ständig wachsenden Herausforderungen der digitalen Welt gerecht zu werden.

Das Cyber-Defense-Portfolio von G DATA reicht von modernsten Sicherheitslösungen, Managed Extended Detection and Response (MXDR) über Security Awareness Trainings bis hin zu Security-Dienstleistungen wie Penetrationstests, Incident Response und forensischen Analysen. Die mehrfach ausgezeichneten Technologien des Unternehmens basieren auf jahrzehntelanger Erfahrung und kontinuierlicher Forschung und Entwicklung in Deutschland.

Im Herbst 2024 hat G DATA die angesehene ISO-27001-Zertifizierung für die höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards im Umgang mit Systemen und Kundendaten erhalten.

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G DATA CiZ Eine Frage der Hierarchie
574 x 440 © G DATA CyberDefense
G DATA Andreas Lüning mit Cybersicherheit in Zahlen
1 800 x 1 200 © G DATA CyberDefense
G_DATA_Andreas_Luening_1
5 510 x 3 674 © G DATA CyberDefense AG
G DATA CiZ Eine Frage der Hierarchie 300 dpi
2 391 x 1 833 © G DATA CyberDefense


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