Neue Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense zeigt, dass KI die Bedrohungslage verschärft, aber zugleich bei der Abwehr unterstützt
Drei Viertel der IT-Security- und Führungsverantwortlichen sehen die IT-Sicherheit durch fehlendes Fachpersonal beeinträchtigt. Gleichzeitig verschärft der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz die Bedrohungslage. KI ist aber nicht nur Teil des Problems. Sie spielt auch bei der Abwehr von Attacken eine immer wichtigere Rolle. Das und weitere Erkenntnisse beinhaltet die sechste Ausgabe von „Cybersicherheit in Zahlen“, die repräsentative Studie von G DATA CyberDefense, brand eins und Statista mit 5.000 Befragten. Das aktuelle Heft ist ab sofort verfügbar.
Fehlende Fachkräfte entwickeln sich zunehmend zu einem konkreten Sicherheitsrisiko für Unternehmen. 76 Prozent der befragten IT-Security- und Führungsverantwortlichen sagen, dass sich der Personalmangel negativ auf die IT-Sicherheit ihrer Organisation auswirkt. 44 Prozent sprechen sogar von einer starken bis sehr starken Beeinträchtigung. Das zeigt die neue Ausgabe von „Cybersicherheit in Zahlen“. Gemeinsam mit brand eins und Statista hat G DATA CyberDefense bereits zum sechsten Mal ein repräsentatives Lagebild zur IT-Sicherheit in Deutschland erstellt.
Konkret fehlen Angestellte, um sicherheitsrelevante Updates zeitnah einzuspielen und Warnmeldungen aus den Sicherheitslösungen zu bewerten. Gleichzeitig wächst der Druck durch eine Bedrohungslage, in der künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle spielt. Damit wird deutlich: IT-Sicherheit ist längst nicht mehr nur eine Frage der richtigen Technologie. Unternehmen brauchen auch ausreichend qualifizierte Menschen, die diese Technologien wirksam einsetzen können.
„Künstliche Intelligenz verändert die Bedrohungslage auf beiden Seiten: Cyberkriminelle können Angriffe schneller und effizienter durchführen. Gleichzeitig hilft KI dabei, Attacken früher zu erkennen und schneller darauf zu reagieren. Entscheidend ist deshalb nicht, ob wir KI in der Cyberabwehr einsetzen, sondern wie verantwortungsvoll und wirksam wir ihre Möglichkeiten nutzen. Unternehmen sollten diese Chance jetzt konsequent ergreifen, um ihre Abwehr nachhaltig zu stärken“, sagt Andreas Lüning, Mitgründer und Vorstand von G DATA CyberDefense.
KI verschärft Angriffe und hilft bei der AbwehrZusätzlicher Druck erzeugt die weiterhin hohe Bedrohungslage: Für fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) sind organisierte Cyberkriminelle, die mit gezielten Attacken Profit erzielen wollen, die größte Gefahr. Künstliche Intelligenz erhöht dabei die Geschwindigkeit und Effizienz von Angriffen – beispielsweise beim Ausnutzen von Sicherheitslücken. Zugleich ist KI längst auch ein wichtiger Bestandteil der Cyberabwehr: 44 Prozent der Befragten sehen darin einen besonderen Nutzen beim frühzeitigen Erkennen von Angriffen. Für jeden Dritten hat der KI-Einsatz Vorteile in der automatisierten Auswertung großer Datenmengen sowie in automatisierten Reaktionen auf Sicherheitsvorfälle.
Sechste Ausgabe vom Nachschlagewerk der IT-SicherheitBereits zum sechsten Mal erscheint „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense, brand eins und Statista. Das Magazin hat sich längst als Kompendium für IT-Sicherheit etabliert. Mehr als 5.000 Menschen in Deutschland haben uns Auskunft über ihren digitalen Alltag, ihr Sicherheitsgefühl und ihre Erfahrungen mit IT-Sicherheit gegeben. Neben der repräsentativen und umfassenden Arbeitnehmerumfrage beschreibt das Magazin zahlreiche Aspekte rund um IT-Security. Ein zusätzlicher Fokus liegt auch in diesem Jahr auf der öffentlichen Verwaltung. Reportagen und Interviews mit Digitalminister Karsten Wildberger, zur digitalen Souveränität und zum Fachkräftemangel runden das aktuelle Heft ab.
„Die Studie zeigt, dass Cybersicherheit mehr braucht als gute Technologien. Sie lebt vom Austausch, vom gemeinsamen Lernen und von Menschen, die Verantwortung übernehmen. Denn Cybersicherheit beginnt nicht erst im Serverraum – sondern überall dort, wo Entscheidungen getroffen werden“, sagt Susanne Risch, Chefredakteurin brand eins Corporate Services.
IT-Sicherheit als WirtschaftsfaktorDie Bedeutung von Cybersicherheit wächst auch weltweit und zeigt sich in folgenden Ergebnissen:
- Der Umsatz mit Security-Services hat sich weltweit innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt (2016: 11,5 Mrd. Euro, 2026: 25,4 Mrd. Euro).
- 2030 werden die Kosten durch Cyberkriminalität schätzungsweise 16,9 Billionen Euro betragen – gegenüber 2018 eine Steigerung um 2.240 Prozent.
- 68 Prozent aller Cyberangriffe erfolgen über eine E-Mail mit Schadsoftware.
- Im Jahr 2025 lag die Aufklärungsquote der erfassten Cybercrime-Fälle in Deutschland bei 31 Prozent.
Cybersicherheit in Zahlen zum Download„Cybersicherheit in Zahlen“ erscheint zum sechsten Mal und zeichnet sich durch eine große Informationsdichte und besondere methodische Tiefe aus. Im Rahmen einer repräsentativen Online-Studie wurden mehr als 5.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland zur Cybersicherheit im beruflichen und privaten Kontext befragt. Die Fachleute von Statista haben die Befragung eng begleitet und präsentieren dank einer Stichprobengröße, die weit über dem branchenüblichen Standard liegt, belastbare und valide Marktforschungsergebnisse im Magazin „Cybersicherheit in Zahlen“. Darüber hinaus bietet das Nachschlagewerk Zahlen, Daten und Fakten aus mehr als 300 Statistiken zu allen Aspekten der IT-Sicherheit.
Interessierte können „Cybersicherheit in Zahlen“ herunterladen.