02.02.2023 | 2 Bilder

Safer Internet Day 2023: Kinder brauchen zeitliche und inhaltliche Grenzen im Netz

G DATA CyberDefense gibt Sicherheitstipps am internationalen Aktionstag
G DATA Security Evangelist Tim Berghoff © G DATA CyberDefense

Tim Berghoff ist Security Evangelist der G DATA CyberDefense AG. In seiner Position bei G DATA bildet er die Schnittstelle zwischen technischer Komplexität und dem Anwender. Er ist zuständig für eine klare Kommunikation von G DATA in der Sicherheits-Fachwelt, bei Presse, Händlern, Resellern und Endkunden und er spricht häufig auf nationalen und internationalen Veranstaltungen. Tim Berghoff arbeitet seit 2009 bei G DATA, erst im Support für Unternehmenskunden, später im Consulting für internationale B2B-Distributoren, Partner und Endkunden.

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Bochum, 2. Februar 2023 - „Online am Limit“ ist das Motto des Safer Internet Days am Dienstag, den 7. Februar 2023, der sich für mehr Sicherheit im Netz einsetzt. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind online unzähligen Gefahren wie problematischen Inhalten oder Fake-Apps ausgesetzt. Daher sind Begrenzungen der Zeit und Nutzung im Internet für den Nachwuchs ebenso wichtig wie Offline-Regeln. G DATA CyberDefense gibt Eltern anlässlich des Aktionstags Sicherheitstipps, wie sie ihre Kinder für mehr Sicherheit im Netz sensibilisieren und wo Grenzen wichtig sind.

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Der Safer Internet Day 2023 am 7. Februar 2023 steht unter dem Motto „#OnlineAmLimit – dein Netz. dein Leben. deine Grenzen“. Laut einer aktuellen ARD/ZDF-Onlinestudie 2022 verbringen junge Menschen ab 14 Jahren im Durchschnitt 234 Minuten im Internet pro Tag. Das zeigt: Online zu sein, ist Teil der Lebensrealität von jungen Menschen und reicht von der Kommunikation mit Freunden, über das Lernen und Spiele spielen bis hin zum Gucken von Videos und Filmen. Doch auch kleine Kinder ab sechs Jahren haben meist schon früh ein eigenes Smartphone oder Tablet und brauchen bei ihren Online-Aktivitäten die Hilfe der Eltern sowie Regeln. Eltern können ihren Nachwuchs durch Sicherheitsmaßnahmen vor Gefahren, wie das Aufrufen von gewaltverherrlichenden Videos oder pornographischen Inhalten, durch eine Kindersicherung schützen. Auch beim Spielen sollten Eltern einen offenen Umgang mit Risiken haben und erklären, warum nicht jede App problemlos heruntergeladen werden darf. Ist eine Kreditkarte im App-Store hinterlegt, können bezahlte Spiele schnell zur Kostenfalle werden: Neue Funktionen oder Ausrüstungen kosten. Aber auch Fake-Apps können sich als Spiel tarnen und sind wiederum problematisch, da sie viele Berechtigungen haben und schadhafte Apps nachladen können.

Tim Berghoff, Security Evangelist bei G DATA CyberDefense, kommentiert: „Insbesondere kleinere Kinder sollten frühzeitig an das Internet herangeführt werden. Spezielle Suchmaschinen wie fragFINN sind als Startseite für den Nachwuchs geeignet und machen ein kindgerechtes Surfen möglich. Außerdem ist es sinnvoll, grundlegende IT-Sicherheitsmaßnahmen gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen umzusetzen. Zum 'Basiswissen' gehört beispielsweise, wie der richtige Umgang mit Passwörtern aussieht, die kritische Prüfung von App-Berechtigungen und dass persönliche Daten nur nach Absprache mit den Eltern eingegeben werden sollten.“

G DATA gibt Tipps für einen besseren Schutz bei der Online-Nutzung von Kindern:
  • Kinder sicher im Netz: Eltern sollten ihrem Nachwuchs beibringen, wie sie das Internet sicher und verantwortungsbewusst nutzen können. Eine Kindersicherung mit einer Inhaltskontrolle hindert Kinder und Jugendliche beispielsweise daran, Internetseiten über Drogen, Gewalt und Pornografie aufrufen zu können.
  • Gefahren offen ansprechen: Welche Inhalte und Situationen Kinder und Jugendliche problemlos mit Freunden und Familie teilen können, sollten Eltern frühzeitig ansprechen. Es ist wichtig zu erklären, warum sie keine Fotos, Adressen und Telefonnummern im Internet preisgeben sollten.
  • Einschränkung der Berechtigungen: Eltern sollten die volle Kontrolle über die Aktivitäten ihrer Kinder im Netz haben. Eingeschränkte Berechtigungen auf dem Smartphone oder Tablet verhindern das Herunterladen von Apps.
  • Online-Dauer begrenzen: Wie viel Zeit Kinder online verbringen sollten, ist situations- und altersabhängig. Sinnvoll ist es, Vereinbarungen für die Dauer der Nutzung festzulegen. Mit Hilfe technischer Unterstützung können Eltern dafür sorgen, dass sich das Gerät nach einer bestimmten Dauer abschaltet, zum Beispiel mit der Google Family Link App.
  • Apps vor der Installation prüfen: Nicht alle Apps sind für den Nachwuchs geeignet. Eltern sollten vor der Installation genau prüfen, ob die App altersgerecht ist und welche Berechtigungen mit der Verwendung einhergehen. Ein Passwort für den Apple Store sorgt für die notwendige Kontrolle.
  • Security Software installieren: Eine umfassende Sicherheitslösung mit einem leistungsfähigen Echtzeitschutz gehört zur Grundausstattung jedes Computers, Smartphones und Tablets. Sie schützt vor Schadprogrammen und bietet eine Basis für mehr Sicherheit beim Surfen.

Mehr Sicherheitstipps zum diesjährigen Safer Internet Day finden Eltern hier.

O-Töne von Tim Berghoff, Security Evangelist bei G DATA CyberDefense stehen zum Download bereit unter: https://share.gdata.de/index.php/s/PKAfDFrPFWwdtf8 und https://share.gdata.de/index.php/s/Spw8mFtn4jRX9qx



Über den Safer Internet Day
Der Safer Internet Day (SID) ist ein jährlicher Aktionstag, der von der Europäischen Union initiiert wird. Jeden Dienstag in der zweiten Februarwoche eines Jahres macht der Tag auf mehr Sicherheit im Internet aufmerksam. Institutionen, Stiftungen, Unternehmen, Vereine oder Privatpersonen können mitmachen und Aktionen und Veranstaltungen anbieten. In Deutschland koordiniert der Verein Klicksafe alle Aktionen und vergibt jedes Jahr ein Thema, dass besonders im Fokus steht: https://www.klicksafe.de/sid23/informationen-zum-safer-internet-day.
Hier geht es zur internationalen Seite des Safer Internet Days: www.saferinternetday.org/de/.

G DATA CyberDefense
Mit ganzheitlichen Cyber-Defense-Dienstleistungen macht G DATA CyberDefense verteidigungsfähig gegen Cybercrime. Das renommierte IT-Security-Unternehmen schützt mit KI-Technologien, Endpoint Protection, Security Monitoring und bietet Penetrationstests, Incident Response sowie Awareness-Trainings, um Unternehmen bestmöglich abzusichern.

Die G DATA CyberDefense AG unterstützt seine Kund*innen in jeder Sicherheitslage. Vom Headquarter in Bochum sorgen mehr als 550 Mitarbeitende für die digitale Sicherheit von Unternehmen, kritischen Infrastrukturen wie Krankenhäusern oder Flughäfen sowie Millionen Privatanwender*innen. Mit fast 40 Jahren Expertise in Malwareanalyse hat sich G DATA zu einem Top-Player der Cybersecurity-Welt entwickelt und betreibt Forschung und Softwareentwicklung ausschließlich in Deutschland. Das gilt ebenfalls für Service und Support, der für Kund*innen in aller Welt rund um die Uhr erreichbar ist. Die G DATA Sicherheitslösungen sind in mehr als 90 Ländern erhältlich und wurden von unabhängigen Testinstituten vielfach ausgezeichnet.

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